Tipps zum Lenkdrachen-Fliegen

Um Missverständnissen vorzubeugen, hier handelt es sich um Lenkdrachenfliegen der Sorte, dass ein Mensch am Boden steht und mit Hilfe von min. einer Leine (Einleiner), aber meistens mit zwei Leinen (Zweileiner) einen mehr oder weniger wohlgeformten Drachen in mehr oder weniger waghalsigen Manövern durch die Luft bewegt.

Sicherheitshinweis: Nie in der Nähe von Strassen, Flugplätzen, Stromleitungen, grösseren Menschenansammlungen (ausgenommen Fans natürlich) u.s.w. sowie bei drohendem Gewitter Drachen fliegen lassen.

Diese „Sportart“ habe ich auf der Insel Römö/Dänemark für mich entdeckt. Dort habe ich auch meinen ersten Drachen gekauft.

Die Strände der Insel Römö und der Insel Fanö sind sehr empfehlenswert, da hier ein gleichmäßiger Wind der Stärke 4-5 (ideal) weht und ein 10 km langer, 3 km breiter Sandstrand vorhanden sind!!!

Also viel Platz zum Drachenfliegen.

Aber vielfach tut es auch die Wiese am Rande der Stadt.

Grundlagen

Bei herkömmlichen Drachen, die kein gewölbtes Profil haben, und das sind die meisten, entsteht der Auftrieb durch den Preßdruck der Luft an der Vorderseite des Drachens. Die Höhe dieses Druckes ist abhängig vom Anstellwinkel des Drachens.

Bei zu niedrigem Anstellwinkel (etwa 8°) ist der Luftwiderstand des Drachens und damit der Druck auf die Vorderseite gering. Der Unterdruck Lenkdrachenfliegen auf Römöauf der Rückseite verschafft dem Drachen Auftrieb. Mit zunehmendem Anstellwinkel erhöht sich der Luftwiderstand des Drachens, aber der Luftstrom auf seiner Rückseite reißt ab und es bilden sich dort Verwirbelungen. Folge: der Unterdruck läßt nach. Der Preßdruck auf die Vorderseite des Drachens und der Widerstand der Flugleine verhindern ein Absacken. Tatsächlich fliegen die Drachen in einem hohen Anstellwinkel zum Wind. Man spricht von einer überzogenen Fluglage. Der verwirbelte Luftstrom auf der Rückseite des Segels trägt nicht viel zum Auftrieb bei.

Bei einem Leinenwinkel von 45° – 60° stehen Luftwiderstand und Auftrieb in einem günstigen Verhältnis, und der Drachen nimmt eine stabile Fluglage ein. Voraussetzung dafür ist, daß der Auftrieb in der Lage ist, den Drachen mit seinem Gewicht in entsprechender Höhe zu halten.

Eine Ausnahme bilden die Drachen mit Tragflächenprofil. Durch die gewölbte Rückseite sind beispielsweise Parafolien in der Lage, mit niedrigem Anstellwinkel zu fliegen.

Parafolien erhalten ihren Auftrieb durch den entstehenden Unterdruck auf der Rückseite des Drachens. Der niedrige Anstellwinkel ermöglicht den Parafolien, mit einem effizienten Leinenwinkel zu fliegen (etwa 70°). Aber auch bei den herkömmlichen Drachen sind die Oberflächen nie ganz flach. Der Winddruck preßt das Drachensegel zwischen die Holme, es entstehen gekrümmte Tragflächen, und der Wind ist bestrebt,Lenkdrachenfliegen auf Römö über die Rückseite des Drachens zu strömen.

Die Steuerung von Lenkdrachen funktioniert bei allen auf die gleiche Weise: Die beiden Steuerleinen sind über eine Waage mit der linken und der rechten Seite des Drachens verbunden. Um den Drachen im Flug zu steuern, wird eine Steuerleine nachgegeben oder angezogen. Dadurch verlagert sich das Druckzentrum des Drachens derart, daß er anfängt zur Seite auszubrechen. Stärkeres Ziehen oder Nachgeben bewirkt kreisförmige Bewegungen.

Bei hohen Windgeschwindigkeiten reagieren Lenkdrachen äußerst präzise auf Steuermanöver. Geschickte Lenkdrachenpiloten sind in der Lage, im horizontalen Flug knapp über dem Boden zu fliegen oder bestimmte Ziele genau anzusteuern.

Den höchsten Punkt gegen den Wind erreicht ein Lenkdrachen immer in Bodennähe, da sein Luftwiderstand in diesem Bereich am größten ist. Je höher der Drachen gegen den Wind fliegt, desto geringer wird seine Geschwindigkeit und Zugkraft. Am höchsten Punkt steht der Drachen still.

Der Zug eines Lenkdrachens ist am geringsten, wenn er seinen maximalen Steigpunkt erreicht hat. Je höher der Drachen steigt, desto kleiner ist seine Geschwindigkeit, und er kommt schließlich zu Stillstand. Lenkt man den Drachen von diesem Punkt aus senkrecht nach unten, nimmt sein Luftwiderstand stetig zu. Dadurch erhöhen sich Zug und Geschwindigkeit.

So fliegt der Lenkdrachen

Geschickte Lenkdrachenpiloten starten ihren Drachen ohne Helfer. Legen Sie zwei gleichlange Leinen etwa 50m aus. Um einwandfreie Flugmanöver fliegen zu können, müssen die Leinen exakt gleichlang sein. Aufgrund örtlicher Gegebenheiten sollten Sie in der Lage sein, die Leinenlängen zu variieren. Um Start und Flug zu erleichtern, fixiert man die Schnur an der Haspel.

Nachdem die Leinen ausgelegt sind, befestigen Sie die Haspeln mit einem Holzstab im Boden. Lenkdrachen sollen immer mit einem kräftigen Wirbel und Karabiner an der Leine befestigt werden.

Der Drachen muß genau in Windrichtung aufgestellt werden. Drachen mit ebener Hinterkante werden senkrecht in den Wind gestellt, andere stellt man auf den Seitenholm. Ein ausgleichender Leinendruck verhindert, daß der Drachen umkippt. Starten Sie den Drachen mit gleichzeitigem Ziehen an beiden Steuerleinen.

Für den Lenkdrachenflug ist es wichtig, offenes Gelände zu wählen. Ein kurzer Ruck genügt dann, um den Drachen in die Höhe steigen zu lassen.

Unter gleichem Zug an den Steuerleinen fliegen Lenkdrachen immer in die Richtung, in die die Spitze des Drachens gerade zeigt. Auch bei horizontalem Flug muß also gleichmäßig an beiden Leinen gezogen werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Lenkdrachen zu fliegen:

  1. Die direkte Kontrolle der Leinen mit Handgriffen oder Schlaufen.
  2. Eine Lenkstange überträgt die Bewegungen der Hände auf die Leinen.

Mehr Fluggefühl und damit genaueres Fliegen von Figuren ist mit dem direkten Kontakt der Leine über Handgriffe möglich.

Um Unfälle zu vermeiden, fliegen Sie Ihre Lenkdrachen immer mit einer einwandfreien Ausrüstung. Denken Sie daran, daß bei Fliegen über dem Boden Personen oder Tiere erschreckt werden können.

Beim Aufstellen der Drachen Handgriffe mit Bodenanker sichern.

Die Windgeschwindigkeit und das Windfenster

Optimale Windgeschwindigkeiten für einen erfolgreichen Drachenflug liegen zwischen min. 10 km/h (Windstärke 3 – schwache Brise) und 50 km/h (Windstärke 6 – starker Wind) je nach Drachentyp. Deltadrachen fliegen auch bei schwächerem Wind. Kasten- und Lenkdrachen können Windgeschwindigkeiten von 50 km/h und mehr vertragen.

Wählen Sie offenes Gelände für den Start des Drachens! In der Leeseite, der dem Wind abgekehrten Seite, von hohen Häusern und Bäumen gibt es Verwirbelungen, die den Start erschweren. Hohe Schornsteine und vor allem Hochspannungsleitungen gilt es zu vermeiden. Ein optimales Fluggelände ist der Strand. Bei auflandigem Wind, vom Meer zum Land, wird es kaum Schwierigkeiten machen, den Drachen aus der Hand zu starten. Denken Sie beim Steigenlassen von Drachen immer an die Sicherheit von Personen.

Bei ablandigem Wind, vom Land zum Meer, sollten Sie darauf achten, wie hoch der Drachen fliegt. Schon mancher Drachen ging verloren, wenn er bei einem Leinenbruch weit auf das Meer hinausflog und in den Wellen verschwand.

Bei einem Handstart soll die Leine nicht unkontrolliert von der Haspel laufen. Lassen Sie den Drachen durch kurzzeitiges Stoppen der auslaufenden Leine immer wieder Höhe gewinnen.

Sind die Windverhältnisse in Bodennähe nicht ausreichend oder machen Bodenwirbel Ihrem Drachen zu schaffen, ist ein Hochstart erforderlich. Legen Sie 30 m Leine aus. Ein Helfer hält den Drachen gegen den Wind, und mit kurzem Anziehen der Leine bringen Sie den Drachen auf Höhe. Laufen Sie nicht ewig mit der Leine gegen den Wind, wenn die Windverhältnisse nicht ausreichend sind, hilft das auch nicht.

Der Bereich in dem Drachen fliegt, heißt Windfenster. Dieses liegt, da Sie mit dem Rücken zum Wind stehen, vor Ihnen mit mehr oder weniger als 180° in der Horizontalen und mehr oder weniger als 90° in der Vertikalen je nach Drachentyp. Mathematisch gesagt, in etwa eine Viertelkugel mit dem Radius der Leinenlänge. In den Randbereichen des Windfensters fliegt der Drachen langsamer, z.B. nutzbar für die Landung. Das nennt sich Sackflug.

Falsche Waageneinstellung und Abhilfe

Markieren Sie die Stelle der „Werkseinstellung“ der Waage, damit Sie die Waage problemlos zurückstellen können.

Waage flacher stellen – Waagepunkt nach oben verschieben – oberen Waageschenkel verkürzen
leichtes Hochsteigen bis zum Überfliegen, Drachen verliert an Zug (nutzbar bei starken Wind), große Ecken und Kurven, Drachen wird schneller, Windfenster wird kleiner

Waage steiler stellen – Waagepunkt nach unten verschieben – unteren Waageschenkel verkürzen
schweres Hochsteigen, Zug nimmt zu, scharfe Ecken und Kurven, Drachen wird langsamer, Windfenster wird größer

Waage nach außen verstellen – Waage von der Mitte weg verlängern
leichter Start von der Seitenkante

Drachen steigt nicht: Waage flacher stellen.

Drachen taumelt: Waage flacher stellen.

Drachen zieht nach einer Seite weg: rechter und linker Waagenschenkel sind ungleich lang oder entsprechende Waage steiler stellen.

Drachen landet schlecht: Waage steiler stellen.

Drachen übersteigt Piloten: Waage steiler stellen.

Drachen zieht zu stark: Waage flacher stellen.

Drachen hat zu wenig Druck: Waage steiler stellen.

Schnüre und Leinen

Entscheidend für guten Flug des Drachens ist die Wahl der richtigen Schnur.

Um den Drachen auch mit mehrfach verdrehter Schnur einwandfrei fliegen zu können, muß ihre Oberfläche möglichst glatt sein. Es macht dann nichts, wenn die Leinen verdreht sind. Durch Gegenlenken werden sie problemlos zurückgedreht. Noch wichtiger ist die Dehnfestigkeit und die Bruchlast der Lenkdrachenleine. Einwandfreie Lenkmanöver sind nur dann möglich, wenn die Reaktion des Drachens auf die Steuermanöver nicht durch die Dehnung der Leine verzögert wird. Bei sehr wenig Wind können Leinen mit einer Bruchlast von 50, bei schwachen Wind von 80, bei normalen bis starken Wind von 150 und bei extrem starken Wind von über 200 verwendet werden.

Bestens bewährt haben sich Leinen mit einer glatten Oberfläche und einer hohen Bruch- und Dehnfestigkeit. Profis benutzen Kohlefaserleinen. Diese zeichnen sich bei gleicher Bruchlast durch geringen Querschnitt aus. Dadurch ist der Luftwiderstand der Leine geringer, und der Drachen erreicht eine höhere Geschwindigkeit.

Leinenlänge

Für Anfänger und bei hohen Windstärken ist es empfehlenswert, mit großer Leinenlänge (30-50 m) zu fliegen. Der Drachen fliegt aufgrund des geringeren Zugs an der Haspel, des größeren Leinengewichts und des größeren Luftwiderstands langsamer und es bleibt mehr Zeit zum Reagieren.

SEHR WICHTIG! Exakt gleiche Länge der Leinen.

Bei langen Leinen reagiert der Drachen gutmütiger auf Lenkbewegungen (bei schwachen Wind nicht empfehlenswert).

Bei kurzen Leinen reagiert der Drachen direkter auf Lenkbewegungen (bei starken Wind nicht empfehlenswert).

Flugmanöver

Start mit Hilfsperson: Stellen Sie sich mit dem Rücken zum Wind und nehmen Sie die Handgriffe in die Hände und strecken Ihre Arme aus. Die andere Person geht mit dem Drachen ca. 30 m in Windrichtung weg, hält diesen mit der Waage zu Ihnen auf Ihr Zeichen hin höher in den Wind. Ziehen Sie Ihre Arme gleichmäßig bis hinter die Hüften zurück, die Hilfsperson sollte gleichzeitig den Drachen loslassen. Zur Startunterstützung können Sie noch ein paar Schritte rückwärts laufen. Der Drachen steigt nach oben.

Start alleine: Mit dem Rücken zum Wind legt man den Drachen auf den Rücken. Beim Zurückgehen spulen Sie die Leinen auf die gewünschte Länge ab. Legen Sie die Handgriffe auf den Boden und befestigen Sie diese. Gehen Sie zum Drachen und stellen Ihn leicht nach hinten geneigt auf die Hinterkante. Gehen Sie zu den Griffen, nehmen Sie diese in die Hände. Ziehen Sie Ihre Arme nach hinten und bewegen Sie sich zur Unterstützung rückwärts. Der Drachen steigt hoch.

Steuern: Nach rechts steuern Sie, in dem Sie die linke Hand nicht bewegen und Ihre rechte Hand zurückziehen oder Ihre rechte Hand nicht bewegen und Ihre linke Hand vorschieben. Nach links steuern Sie, in dem Sie die rechte Hand nicht bewegen und Ihre linke Hand nach hinten ziehen oder Ihre linke Hand nicht bewegen und Ihre rechte Hand vorschieben. Für einen geraden Flug halten Sie Ihre Hände parallel, bei einem horizontalen geraden Flug horizontal parallel, bei einem vertikalen geraden Flug vertikal parallel, bei einem diagonal geraden Flug diagonal parallel.

Landung: Die einfachste Variante, fliegen Sie Ihren Drachen in Bodennähe seitlich aus dem Windfenster. Halten Sie Ihre Hände parallel horizontal. Der Drachen fliegt seitlich. Schieben Sie nun die obere Hand (obere Leine) nach vorne, die untere (untere Leine) bewegt sich nicht. Zur Unterstützung bewegen Sie sich in Richtung Drachen. Er sinkt dann von selber auf der Seitenkante auf den Boden. Um gleich wieder starten zu können, ist diese Landung nicht vorteilhaft.

Fliegen Sie den Drachen in Bodennähe mit parallel horizontal gehaltenen Handgriffen zum seitlichen Rand des Windfensters. Wenn der Drachen ganz langsam wird, schieben Sie Ihre untere Hand (untere Leine) nach vorne. Die Drachenspitze dreht sich nach oben. Wenn diese nach oben zeigt, schieben Sie Ihre obere Hand (obere Leine) nach vorne und gehen auf den Drachen zu. Der Drachen setzt dann sanft auf der Hinterkante auf und Sie können gleich wieder starten.

Looping: Halten Sie Ihre Hände ganz zusammen, ziehen Sie Ihre rechte Hand zurück und bewegen Sie Ihre linke Hand nicht, dann fliegen Sie einen großen Looping rechtsherum. Halten Sie Ihre Hände weiter auseinander, wird der Looping kleiner. Ist der Kreis vollständig geflogen, schieben Sie Ihre rechte Hand wieder nach vorn in Normalstellung. Wenn nicht, fliegen Sie gleich den nächsten Looping. Je nach Leinentyp kann man bis zu 15 Loopings in einer Richtung fliegen, ohne Gegenloopings zum Entwirren zu fliegen.

Acht liegend: Fliegen Sie Ihren Drachen horizontal, ziehen Sie Ihre rechte Hand nach hinten, die Spitze senkt sich zur Erde, schieben Sie ihre rechte Hand wieder nach vorne, ziehen Sie Ihre linke Hand zurück, schieben Sie Ihre linke Hand wieder vor und ziehen Sie Ihre rechte Hand wieder zurück u. s. w. Wenn Sie Ihre Hände ganz zusammen halten, wird es eine große liegende Acht, halten Sie Ihre Hände weit auseinander, wird es eine kleine Acht. Halten Sie Ihre Hände den ganzen Flug über in gleichen Abstand, dann wird die Acht symmetrisch.

Acht stehend: Fliegen Sie Ihren Drachen vertikal, machen Sie dann die gleichen fließenden Bewegungen wie bei der liegenden Acht. Wollen Sie die liegende und stehende Acht andersherum fliegen, so müssen Sie Ihre Hände „vertauschen“.

Sturzflug (Powerdive): Fliegen Sie Ihren Drachen horizontal, ziehen Sie Ihre rechte Hand schnell zurück. Der Drachen fliegt eine Rechtskurve. Zeigt die Spitze zum Boden, schieben Sie die rechte Hand wieder vor. Der Drachen fliegt nun mit der Spitze voran gen Erdboden. Zum Wende-Manöver ziehen Sie schnell die linke oder die rechte Hand zurück, bis die Nase wieder in den Himmel zeigt. Um das Wende-Manöver zu beschleunigen, können Sie eine gegenläufige Bewegung machen. Wenn die linke Hand zurückgezogen wird, schieben Sie die rechte Hand vor. Wenn Ihnen die Gechwindigkeit beim Sturzflug zu hoch wird, dann gehen Sie ein paar Schritte auf den Drachen zu. Dieser wird nun langsamer.

Rechteck: Fliegen Sie Ihren Drachen horizontal, ziehen Sie Ihre rechte Hand schnell zurück. Der Drachen fliegt eine Rechtskurve. Zeigt die Spitze zum Boden, schieben Sie die rechte Hand wieder vor. Der Drachen fliegt nun mit der Spitze voran gen Erdboden. Ist der Drachen nun tief genug, ziehen Sie wieder die rechte Hand schnell zurück. Wenn der Drachen die 90°-Kurve geflogen hat, die rechte Hand wieder in Normalposition schieben. Die nächsten 2 Kurven fliegen Sie genauso. Die Leine ist nun einmal verdreht. Um den Steigflug nach der 3. zur 4. Kurve zu beschleunigen, gehen Sie ein paar Schritte zurück.

Stop and Stall: Stop ist ein kurzes Anhalten des Drachen, Stall ist ein längeres Stehenbleiben in der Luft. Ziehen Sie beide Hände weit hinter den Körper. Reißen Sie dann beide Arme weit nach vorn und gehen Sie auf den Drachen zu – der Drachen bleibt in der Luft stehen. Ziehen Sie an beiden Leinen um den Stall zu beenden.

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