Tipps zum Netzwerk

Fehlersuche im Netzwerk

Nicht zulässig bei der Vergabe von Hostnamen und Arbeitsgruppen sind Leerzeichen und Umlaute. Leerzeichen nur als Unterstrich_ und Umlaute umschreiben (z.B. ä=ae, ß=ss). Der Unterstrich_ ist zwar zulässig, sollte aber vermieden werden. Das kann Fehler erzeugen.

Mit Hilfe einiger Befehle in der DOS-Box und Kommandos im Ausführen-Dialog kann man dem Computer viele Netzwerkinformationen entlocken.

Befehl winipcfg im Ausführen-Dialog gibt Informationen zur Netzwerkkonfiguration.

Befehl ipconfig oder ipconfig -all in der DOS-Box gibt Informationen zur Netzwerkkonfiguration (LINUX – ifconfig).

Befehl ping 127.0.0.1 oder ping loopback in der DOS-Box überprüft ihre Netzwerkkonfiguration.

Wurde der ping erfolgreich durchgeführt, kann davon ausgegangen werden, das ihr System für TCP/IP korrekt konfiguriert ist.

Dann in der DOS-Box ping auf die eigene Netzwerkkarte, z.B. ping 192.168.0.1

Dann in der DOS-Box ping mit dem eigenen Hostnamen, z.B. ping Lanrechner

Wenn hier Fehler, dann kein Verbindungsproblem, sondern Konfigurationsproblem in der Namensauflösung (DNS, Hostdatei, u.s.w.)

Befehl netstat in der DOS-Box liefert Informationen über Netzwerkschnittstellen, Routing-Informationen sowie den Status der aktiven Verbindungen

Befehl route print in der DOS-Box (route liefert alle Befehlsparameter) liefert eine modifizierbare Routing-Tabelle.

Befehl route add fügt neue Routen hinzu.

Befehl route delete entfernt bestehende Routen.

Befehl route change ändert bestehende Routen.

Befehl tracert in der DOS-Box (LINUX – traceroute) verfolgt aktuelle Routen.

Befehl arp -a in der DOS-Box (arp liefert alle Befehlsparameter) zeigt IP- und MAC-Adressen.

Befehl nslookup dient zur DNS-Problembehandlung. Debug-Modus mit set debug oder set d2.

Datei Hosts

Bei nur einigen statischen Computern im Netzwerk (bis 20) kann man zur Namensauflösung die Datei „Hosts“ im Windows-Ordner benutzen.

Jeder Eintrag muss in einer eigenen Zeile stehen, zuerst IP-Adresse, dann Leerzeichen, dann zugehörigen Hostname.

Häufig benutzte Hosts sollten oben in der Datei stehen, da diese von oben nach unten abgearbeitet wird.

Die einzelnen Zeilen müssen mit CR (Carriage Return) abgeschlossen werden.

Ein Hostname darf max. 255 Zeichen lang sein.

Pro IP-Adresse können mehrere Hostnamen zugeordnet werden, getrennt durch ein Leerzeichen

Kommentare durch # einleiten

Beispiel:

127.0.0.1 localhost # eigener Rechner

192.168.0.1 Benutzer # Internetzugang

Auf jedem Rechner im Netzwerk muss eine solche Datei gepflegt werden.

Uhrzeit im Netzwerk abgleichen

In der DOS-Box net time \\Computername /set (net liefert alle Befehlsparameter) eingeben.

Computername ist der Computer, dessen Uhrzeit stimmt und die auf den anderen Rechner übertragen wird.

Netzwerkfreigaben

regedit starten

Hkey_Local_Maschine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Network\LanMan

Hier finden Sie alle Netzwerkfreigaben, zum Ändern oder Löschen

Netzwerkanmeldezeiten (NT/2000/XP)

DOS-Box öffnen

net user Benutzer /times:Mo-Fr,8-17

Benutzer kann sich Montag bis Freitag von 8-17 anmelden, nur volle Stundenangaben möglich, keine Leerzeichen, sonst gar keine Anmeldung möglich

net user Benutzer /times:Mo,8-12;Di,8-14;Mi,8-12;Do,8-14;Fr,8-12

Mit net user Benutzer Anzeige der Anmeldezeiten

net user Benutzer /times:all hebt die Zeitbegrenzungen wieder auf

Installation über Netzwerk

Eine *.ini-Datei mit beliebigen Namen und folgendem Inhalt erstellen, z.B. netwinst.ini

[AppInstallList]
Eintrag1=\\Server\Freigabe1\Programm1.exe
Eintrag2=\\Server\Freigabe2\Programm2.exe
Eintrag3=\\Server\Freigabe3\Programm3.exe (u.s.w.)

Eintrag1, Eintrag2, u.s.w. ist die frei wählbare Programmbeschreibung, die dann unter „Systemsteuerung\Software“, Register „Netzwerkinstallation“ sichtbar ist.

Das freigegebene Programm muss mindestens Lesezugriff haben.

Bei Computern, die auf die Netzwerkinstallation zugreifen sollen, muss die Registry geändert werden.

Hkey_Local_Maschine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion,

neue Zeichenkette AppInstallPath erstellen,

Wert = Netzwerkpfad zur INI-Datei.

Die Freigabe der INI-Datei sollte schreibgeschützt sein, um Änderung zu verhindern.

Netzwerk-Einstellmöglichkeiten per Registry verhindern

regedit starten

Wert aktivieren – 1, Wert deaktivieren – 0

Explorer\NoNetHood – entfernt Netzwerksymbol (keine Verbindung möglich)

System\NoAdminPage – Register „Remote-Administration“ wird aus der Systemsteuerung entfernt

Network\NoEntireNetwork – „Gesamtes Netzwerk“ wird aus der Netzwerkumgebung entfernt

Network\NoWorkgroupContents – Andere Benutzer sind nicht zu sehen

Network\NoFileSharingControl – „Datei- und Druckerfreigabe“ wird aus der Systemsteuerung entfernt

Network\NoPrintSharing – Druckerfreigabe wird aus dem Explorer enfernt

Network\NoNetSetup – „Netzwerk“ wird aus der Systemsteuerung entfernt

Network\NoNetSetupIDPage – Register „Identifikation“ wird aus Netzwerk entfernt

Network\NoNetSetupSecurityPage – Register „Zugriffssteuerung“ wird aus Netzwerk entfernt

Network\NoFileSharing – Dateifreigabe wird deaktiviert

Network\NoPrintSharing – Druckerfreigabe wird deaktiviert

Network\AlphnumPwds – Kennwörter müssen aus Zahlen und Buchstaben bestehen

Network\MinPwdLen – Zeichenmindestlänge der Kennwörter

DNS-Cache erhöhen

regedit starten

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Dnscache\Parameters;

CacheHashTableBucketSize – Wert 1

CacheHashTableSize – Wert 180

MaxCacheEntryTtlLimit – Dezimalwert 4000

MaxSOACacheEntryTtlLimit – Dezimalwert 300

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